Cougar: Sex mit der Aelteren
Ich hatte gedacht, ich wüsste, was ich will. Mit siebenundzwanzig glaubt man das ja. Und dann stand an diesem Abend eine Frau am anderen Ende der Hotelbar, gut zwanzig Jahre älter als ich, und sah mich so an, dass mir klar wurde: Ich hatte keine Ahnung. Die meisten milfgeschichten, die ich vorher gelesen hatte, taten so, als ginge die Initiative vom jungen Mann aus. Meine ging anders. Bei mir war es die reife Frau, die entschied — und ich, der sich nur noch fragte, wie schnell ich es zulassen würde.
Ich heiße Jan. Ich war geschäftlich in der Stadt, zwei Nächte in einem dieser Hotels, in denen abends im Foyer ein Weinabend stattfindet, weil irgendwer im Marketing dachte, das mache das Haus gemütlicher. Ich war eigentlich nur runtergegangen, weil mein Zimmer zu still war.
Die Frau am Ende der Bar
Sie saß allein, ein Glas Rotwein vor sich, und sie gehörte offensichtlich niemandem hier. Dunkles Kleid, keine Show, keine Mühe — und trotzdem konnte man nicht wegsehen. Nicht, weil sie sich anbot, sondern weil sie so vollkommen bei sich war. Diese Ruhe, die eine Frau erst mit den Jahren bekommt, wenn sie aufgehört hat, sich Bestätigung zu holen, und angefangen hat, sich einfach zu nehmen, worauf sie Lust hat.
Sie fing meinen Blick auf. Ich sah weg, wie ein Junge. Als ich wieder hinsah, lächelte sie — nicht schüchtern, eher amüsiert, als hätte sie mich gerade bei etwas ertappt, das wir beide längst wussten.
Ich weiß nicht, woher ich den Mut nahm. Ich ging hinüber.
„Der Wein hier ist ziemlich mittelmäßig”, sagte ich, weil mir nichts Besseres einfiel.
„Ich weiß”, sagte sie und drehte das Glas langsam zwischen den Fingern. „Ich trinke ihn auch nicht wegen des Weins.” Ihr Blick glitt einmal an mir herunter und wieder hinauf, ohne Eile, so wie ein Mann eine Frau ansieht — nicht andersherum. „Setz dich, bevor du dir noch etwas Dümmeres ausdenkst.”
Ich setzte mich. Sie hieß Vera. Achtundvierzig, wie ich später erfuhr, geschieden, in der Stadt für eine Konferenz, die sie langweilte. Sie fragte nicht viel. Sie stellte Dinge fest. „Du bist nervös”, sagte sie. „Das steht dir. Junge Männer, die nervös sind, sind ehrlicher.”
Ich lachte, halb verlegen. Unter dem Tisch hatte sich mein Puls längst selbstständig gemacht. Ihre Stimme war tief und ruhig, jedes Wort saß, und ich spürte, wie diese Ruhe etwas mit mir machte, gegen das ich mich nicht wehren konnte und wollte.
Sie führt
„Ich sage dir jetzt, wie das läuft”, sagte Vera irgendwann, und sie sagte es so beiläufig, als bestellte sie noch ein Glas. „Ich habe keine Lust auf Spielchen. Ich bin zu alt dafür, und ehrlich gesagt bist du zu jung, um schon welche zu beherrschen.” Sie legte ihre Hand auf meine, auf dem Tisch, warm und schwer und vollkommen ruhig. „Ich habe ein Zimmer im vierten Stock. Wenn du mit hochkommst, dann, weil du weißt, dass heute ich bestimme. Nicht du. Ist das ein Problem?”
Ich schüttelte den Kopf. Sprechen konnte ich nicht.
„Sag es”, verlangte sie leise.
„Nein”, brachte ich heraus. „Kein Problem.”
„Braver Junge.” Und diese zwei Worte, aus dem Mund einer Frau, die alt genug war, um sie ernst zu meinen, ließen mir das Blut in den Schoß schießen wie nichts zuvor.
Im Aufzug stand sie dicht neben mir, berührte mich aber nicht. Sie sah nur zu, wie ich mich mühte, ruhig zu atmen, und lächelte über das, was sie sah. Erst als sich die Türen des Zimmers hinter uns schlossen, drehte sie sich um, nahm mein Gesicht in beide Hände und küsste mich — langsam, gründlich, so, wie eine Frau küsst, die genau weiß, was sie tut und wie viel Zeit sie sich dabei lässt.
„Du zitterst”, murmelte sie an meinem Mund.
„Du machst mich fertig”, sagte ich ehrlich.
„Gut.” Sie schob mich rückwärts, bis meine Kniekehlen die Bettkante trafen, und drückte mich mit einer flachen Hand auf der Brust nach hinten. „Dann lass mich machen.”
Was eine reife Frau verlangt
Sie zog sich nicht aus. Nicht sofort. Sie stellte sich zwischen meine Beine, sah auf mich herab und öffnete Knopf für Knopf mein Hemd, ohne Hast, während ihr Blick auf meinem Gesicht blieb, als läse sie jede Regung ab. Als sie mit den Fingernägeln über meine Brust strich, hinunter über den Bauch, hörte ich mich atmen wie jemand, der zu lange getaucht ist.
„So jung”, sagte sie leise, fast zu sich selbst. „Und so ungeduldig.” Ihre Hand legte sich über meine Hose, über die Stelle, die längst nicht mehr zu verbergen war, und drückte, gerade fest genug, dass mir ein Laut entwischte. „Das legen wir dir ab. Heute Nacht kommst du dann, wenn ich es sage.”
Sie öffnete meine Hose, zog sie mir mit einer Selbstverständlichkeit herunter, die mir den Verstand raubte, und nahm mich in die Hand — warm, sicher, ohne jede Unsicherheit. Sie kannte den Rhythmus, den ein Mann braucht, besser als ich selbst. Als sie sich hinabbeugte und ihre Lippen mich umschlossen, krallte ich die Finger ins Laken und musste die Augen schließen. Sie ließ sich Zeit, ließ ihre Zunge kreisen, sah zwischendurch zu mir hoch, um zu prüfen, wie nah ich schon war — und jedes Mal, wenn sie merkte, dass es zu viel wurde, hielt sie inne und wartete, bis der Druck nachließ.
„Nicht”, sagte sie, als ich stöhnte. „Noch nicht. Du lernst das jetzt.”
Erst als ich am ganzen Körper bebte, richtete sie sich auf. Sie ließ das Kleid von den Schultern gleiten, langsam, ohne Show, und stand vor mir — eine Frau, die ihren Körper kannte und mochte, mit Kurven, die nichts zu beweisen brauchten. Ich wollte mich aufrichten, sie berühren, aber sie legte mir zwei Finger auf die Brust und schob mich zurück.
„Liegenbleiben.” Sie stieg über mich, senkte sich langsam, und als sie mich in sich aufnahm, tat sie es in ihrem Tempo, Zentimeter für Zentimeter, den Kopf in den Nacken gelegt, ein tiefes, zufriedenes Geräusch in der Kehle. „So”, flüsterte sie, als sie mich ganz in sich hatte. „Und jetzt liegst du still und lässt mich dich benutzen.”
Sie nimmt sich, was sie will
Und sie tat genau das. Sie bewegte sich über mir, langsam zuerst, die Hände auf meiner Brust, und sah mir dabei die ganze Zeit in die Augen. Es war das Intimste, was ich je erlebt hatte — nicht wegzuschauen, während sie sich an mir nahm, was sie wollte. Sie diktierte alles: das Tempo, den Winkel, den Moment, in dem sie sich vorbeugte, sodass ich ihre Brüste an meinem Gesicht spürte, und den Moment, in dem sie sich wieder aufrichtete und mich zappeln ließ.
„Fühlst du das?”, fragte sie, atemlos jetzt, während sie schneller wurde. „Das kann dir kein Mädchen in deinem Alter geben. Die suchen noch. Ich such nicht mehr. Ich weiß.”
Ich griff nach ihren Hüften, wollte sie schneller, wollte die Kontrolle, und für einen Augenblick ließ sie es zu, ließ mich von unten in sie stoßen — bevor sie meine Hände packte, sie über meinem Kopf ins Kissen drückte und sich mit ihrem ganzen Gewicht auf mich legte.
„Wer bestimmt?”, fragte sie an meinem Ohr, ihre Stimme rau.
„Du”, keuchte ich.
„Braver Junge.” Sie richtete sich wieder auf und ritt mich härter, ihre Fingernägel jetzt in meiner Brust, und ich sah, wie sich in ihrem Gesicht etwas löste — die Kontrolle, die sie den ganzen Abend getragen hatte, brach für einen Moment auf, und darunter war nur noch Gier. Sie warf den Kopf zurück, ihr Körper zog sich um mich zusammen, und sie kam mit einem langen, tiefen Stöhnen, das sie nicht zurückhielt, ohne die Augen von mir zu nehmen.
„Jetzt”, sagte sie, noch zitternd, als sie meinen Blick sah, der sie anflehte. „Jetzt darfst du. Sieh mich an dabei.”
Ich sah sie an. Und ich kam so heftig, dass mir für einen Moment schwarz vor Augen wurde, mit ihrem Namen und einem Laut, den ich vorher nicht kannte.
Am Morgen
Danach blieb sie auf mir liegen, schwer und warm, ihr Atem an meinem Hals, und keiner von uns sprach. Erst nach einer Weile rollte sie sich neben mich und strich mir mit dem Handrücken über die Wange, fast zärtlich jetzt, das andere Gesicht derselben Frau.
„War das dein erstes Mal mit einer Älteren?”, fragte sie.
„Ist das so offensichtlich?”
Sie lachte leise, ein schönes, dunkles Lachen. „Nur weil du danach so aussiehst, als hätte man dir gerade eine ganz neue Welt gezeigt.”
Wir schliefen ein, und irgendwann in der Nacht weckte sie mich mit ihrer Hand, wortlos, und nahm sich noch einmal, was sie wollte — langsamer diesmal, verschlafener, aber genauso sicher. Am Morgen, als ich aufwachte, saß sie schon angezogen am Fenster, den Kaffee in der Hand, und sah mich an mit diesem amüsierten Blick von der Bar.
„Deine Konferenz”, sagte ich.
„Die läuft ohne mich weiter.” Sie stellte die Tasse ab. „Deine auch?”
Ich musste grinsen. „Läuft.”
Sie kam zurück ans Bett, beugte sich über mich und küsste mich ein letztes Mal, gründlich, so, dass ich schon wieder alles vergaß. „Dann haben wir bis zum Auschecken noch Zeit”, sagte sie an meinem Mund. „Und du hast noch einiges zu lernen.”
Ich hatte gedacht, ich wüsste, was ich will. An diesem Morgen wusste ich endlich, dass ich nichts gewusst hatte — und dass eine reife Frau, die sich nimmt, was sie will, das Beste ist, was einem jungen Mann passieren kann.
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